Zäsur-Cesura-Césure

Performative Lesung

Zum 100jährigen Ende des 1. Weltkrieges hat G.I.F.T. (German Italian French Theater) in Kooperation mit „Frauennetzwerk für Frieden“ einen mehrsprachigen Briefwechsel zwischen zwei Frauen und ihrem Mann bzw. Jugendfreund an der Front als szenische Lesung entwickelt. Hierbei geht es nicht um geschlechtsspezifische Schuldzuweisung. Im Gegenteil: „Zäsur-Cesura-Césure“ entlarvt den Mechanismus, wie eine heuchlerische Heroisierung vermeintlicher Bestimmungen als Mann oder Frau einen tiefen Keil in intimste Verhältnisse zwischen zwei Menschen treibt.